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Restabfallanalyse 2018

Insgesamt sind in Vorarlberg im Jahr 2017 rund 30.000 Tonnen Restabfall angefallen. Bei 391.334 Einwohnern ergibt das eine Restabfallmenge von 77 Kilogramm pro Person und Jahr. Mit diesem Wert fällt Vorarlberg österreichweit positiv auf, in keinem anderen Bundesland „produzieren“ die Menschen weniger Restabfall. Nach wie vor ist das Pro-Kopf-Aufkommen an Restabfall in Tourismusgemeinden merklich höher. Auch die Erfassungsgrade bei den Altstoffen sind hoch. Sie liegen bei Glas bei 94 %, bei Kunststoffverpackungen bei 84 %, bei Metall bei 76 % und bei Papier bei 96 %. Das zeigen die Ergebnisse der Restabfallanalyse, welche dieses Jahr in Vorarlberg durchgeführt wurde. Einer der Wermutstropfen im Ergebnis: Die untersuchten Restabfälle sind nur zu 53 Prozent wirklich Restabfall. 28 Prozent des Inhalts von schwarzem Sack bzw. Tonne machen biogene Materialien aus, 18 Prozent sind Verpackungen oder Altstoffe, rund ein Prozent Problemstoffe, Batterien oder Elektrogeräte. Entsprechend liegt der Erfassungsgrad beim Bioabfall bei 67 Prozent.

Aus Sicht der Vorarlberger Gemeinden und des Umweltverbandes gilt es auch in Zukunft, den Vorarlberger Weg „Abfall vermeiden/wiederverwenden/richtig entsorgen“ konsequent und gemeinsam weiterzugehen. Mehr auf www.abfallv.at.

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Restabfallanalyse 2018