Vergabe

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Vergabe

Rechtssichere Vergabeverfahren durchführen und Beschaffungsvorgänge optimieren – bei diesen Prozessen steht der Umweltverband auf Wunsch der Gemeinden beratend und unterstützend zur Seite. 

Begleitung in Vergabeverfahren

Der Umweltverband begleitet und unterstützt öffentliche Auftraggeber in Vorarlberg bei der Durchführung und Abwicklung von Vergabeverfahren nach den Bestimmungen des Bundesvergabegesetzes (BVergG).

Vorarlberger Gemeinden und Gemeindeverbände können der im Jahr 2014 gegründeten Verwaltungsgemeinschaft „Beschaffung und Vergaberecht Vorarlberg“ (Statuten) per Beschluss in der Gemeindevertretung beitreten. Aktuell sind bereits 53 Gemeinden Mitglied (Stand: Jänner 2016).

Der Beitritt zur Verwaltungsgemeinschaft „Beschaffung und Vergaberecht Vorarlberg“ bietet den Mitgliedern folgende Vorteile:

  • Keine Fixkosten für Mitgliedsgemeinden
  • Abrechnung der Leistungen nach (Zeit-)Aufwand (derzeit EUR 77,40/h mit VPI-Anpassung)
  • Keine Umsatzsteuerpflicht
  • Zusätzliche Landesförderung aus dem Titel „Gemeindekooperation“
  • Weisungsrecht für die Gemeinden

Welche Leistungen werden angeboten?

  • Koordination der handelnden Akteure bei der Abwicklung von Vergabeverfahren
  • Hilfestellung bei der Wahl des geeigneten Vergabeverfahrens
  • Erstellung eines Zeitplans zur Abwicklung des Vergabeverfahrens
  • Abstimmung der Ausschreibungs- und Vertragsbestimmungen sowie der Zuschlagskriterien
  • Formulierung der Bekanntmachungen auf „bekanntmachungen.vorarlberg.at“ 
  • Durchführung und Moderation der Angebotsöffnung
  • Formale Prüfung der Angebote und Unterstützung bei der Systematik der Bewertung der Angebote 
  • Vorbereitung des Schriftverkehrs mit den Bietern
  • Beratung zu ökologisch relevanten Beschaffungskriterien
  • Unterstützung bei der wirtschaftlichen Optimierung des Beschaffungsvorganges

Worin liegt der Nutzen für die öffentlichen Auftraggeber?

  • Erhöhte Rechtssicherheit bei Ausschreibung, Vergabe und Beschaffung
  • Gebündeltes vergaberechtliches Wissen an einer zentralen Stelle
  • laufende Anpassung der Ausschreibungsmuster an Gesetzesänderungen
  • Reduzierter individueller Arbeitsaufwand
  • Profitieren von gemeindeübergreifendem Wissen